National Semiconductor mit weniger Umsatz und Gewinn

Der US-Chipspezialist verbucht im ersten Quartal des Geschäftsjahres einen Nettogewinn von 86 Millionen US-Dollar bei einem Umsatz von 494 Millionen US-Dollar.

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Von
  • Mattias Hermannstorfer

Der US-Halbleiterspezialist National Semiconductor erwirtschaftete im abgelaufenen Quartal einen Umsatz von 494 Millionen US-Dollar. Der Nettogewinn betrug 86 Millionen US-Dollar oder 24 US-Cent pro Aktie. Gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres bedeutet dies einen Umsatzrückgang von rund 10 Prozent, der Gewinn sank im gleichen Zeitraum um über 17 Prozent. Allerdings zog der Umsatz verglichen mit dem Vorquartal leicht an und lag 5,7 Prozent höher. Auch die Bruttomarge als Maß für die Kosteneffizienz kletterte auf einen neuen Höchstwert von 56 Prozent.

National Semiconductor will in Zukunft verstärkt den lukrativeren Analogmarkt bedienen und seine Produktpalette in diesem Sektor verbreitern. Im Mai verkaufte das Unternehmen den Super-I/O-Geschäftsbereich an Winbond, im Juni folgte der Verkauf der in den Niederlanden stationierten Funksparte an HgCapital. Als letztes wurde ein Assemblierungs- und Teststandort für HPC-Packages (High pin-count) in Singapur geschlossen. Für das laufende Quartal rechnet der Hersteller mit einem Umsatzwachstum von rund 5 Prozent. (mhe)