36 Prozent mehr Informatik-Absolventen

Im vergangenen Jahr haben in Deutschland 10.900 HochschĂĽler ihr Informatikstudium abgeschlossen, gut ein Drittel mehr als im Jahr zuvor.

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Von
  • Peter-Michael Ziegler

Im vergangenen Jahr haben in Deutschland 10.900 Hochschüler ihr Informatikstudium abgeschlossen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden 36 Prozent mehr Absolventen als 2003. Zuwächse gab es auch in den Studienbereichen Chemie (plus 8,1 Prozent), Elektrotechnik (plus 6,8 Prozent) und Maschinen­bau/Verfahrenstechnik (plus 6,4 Prozent). Weiter rückläufig ist hingegen der Trend in den Studienbereichen Bauingenieurwesen (minus 9,5 Prozent) und Physik (minus 1,6 Prozent).

Insgesamt schlossen 230.900 Studenten ihr Studium an einer deutschen Hochschule ab (plus 6 Prozent). 49 Prozent oder 112.600 davon waren Frauen. Die durchschnittliche Fachstudienzeit von Erstabsolventen an Universitäten betrug 6 Jahre, an Fachhochschulen 4,5 Jahre. Im Schnitt waren die Hochschulabsolventen bei Abschluss ihres Erststudiums 27,9 Jahre alt. Die meisten Abschlüsse (81.700) gab es in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, gefolgt von Sprach- und Kulturwissenschaften (38.100) und Ingenieurwissenschaften (37.300). 34.200 Absolventen studierten mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer, 18.100 Humanmedizin. (pmz)