Osram holt sich Know-how für Laser-Projektions-TVs
Osram hat mit dem US-amerikanischen Laser-Spezialisten Coherent einen Lizenzvertrag für optisch gepumpte Halbleiterlaser geschlossen.
Durch einen Lizenzvertrag mit dem US-amerikanischen Laser-Spezialisten Coherent hat sich Osram den Zugriff auf optisch gepumpte Halbleiterlaser in den Farben rot, grün und blau gesichert. Solche RGB-OPSL (Optically Pumped Semiconductor Lasers) sollen etwa in Rückprojektions-Fernsehgeräten oder in tragbaren Laserprojektoren für Mobilgeräte zum Einsatz kommen.
Das in vielen Bereichen der Lasertechnik aktive Unternehmen Coherent, das unter anderem auch 2003 die Göttinger Lambda Physik AG per Squeeze-Out übernommen und 2005 die Münchner Firma TuiLaser gekauft hat, entwickelt nach eigenen Angaben seit fünf Jahren ein Laser-Projektions-TV; ein Prototyp wurde bereits fertig gestellt. Auch andere Firmen haben im abgelaufenen Jahr wieder neue Laser-TV-Geräte vorgestellt; dabei ist die Idee nicht neu: Bereits 1993 hatte die seit 2002 insolvente Firma Schneider einen Laser-TV-Prototypen vorgestellt. Das Know-how von Schneider nutzt mittlerweile die Jenoptik-Tochterfirma Jenoptik-LDT. (ciw)