Klappe, Slider, Riegel: Drei neue UMTS-Handys von Siemens
Nicht nur äußerlich, auch in ihren Funktionen unterscheiden sich die neuen Siemens-Mobilfunkgeräte -- so hat das SXG75 beispielsweise einen GPS-Empfänger an Bord.
Handyanbieter Siemens / BenQ bringt drei neue UMTS-Handys auf den Markt, die sich sowohl im Gehäusedesign als auch in ihrer technischen Ausstattung unterscheiden. Ab Oktober soll das SXG75 "im oberen Preissegment" erhältlich sein -- konkrete Preisangaben waren bislang allerdings zu keiner der drei Neuvorstellungen zu erhalten. Das Handy im klassichen Riegelformat besitzt bei Abmessungen von 111,5×53×20 mm und einem Gewicht von 134 g (Herstellerangaben) einen integrierten GPS-Empfänger, der auch den Standard Assisted-GPS (A-GPS) unterstützt. Das UMTS-/Tri-Band-GSM-Handy besitzt ein 2,2 Zoll großes TFT-Display mit 240×320 Pixeln und 18 Bit Farbtiefe. Eine Hauptkamera mit 2 Megapixeln wird bei der Videotelefonie von einer zweiten CIF-Kamera unterstützt, ein Fotoblitz ist als Zubehör erhältlich.
Für Unterhaltung sorgen ein UKW-Radio, ein MP3-Player sowie die Unterstützung weiterer Audioformate wie AAC, AAC+, AAC++, WAV, MIDI, RealAudio 8/9 und AMR. Außerdem verarbeitet das Handy die Videoformate H263 und 3GP und kann MPEG4-Dateien wiedergeben. Für das Surfen via UMTS oder GPRS Klasse 10 besitzt das Handy einen XHTML-Browser und einen E-Mail-Client. Siemens verspricht umfangreiche Organizer-Funktionen. Die PC-Synchronisierung mit MS Outlook erfolgt über SyncML. Mit IrDA, Bluetooth und USB erscheinen die Verbindungsmöglichkeiten zur Geräteperipherie standesgemäß.
Im "mittleren Preissegment" siedelt Siemens die Neuvorstellungen SG75 sowie SFG75 an, die jeweils im November in den Handel kommen sollen. Das SG75 ist ein Slider-Handy und misst geschlossen weniger als 10 cm in der Länge. Sein 2-Zoll-Display mit 176×220 Pixeln hat eine Farbtiefe von 18 Bit, Bilder lassen sich mit der 1,3 Megapixel-Kamera und der CIF-Zweitkamera einfangen. Die Nutzung mit einer Bluetooth-Freisprechanlage erleichtert das SIM Access Profile des SG75, was den Zugriff auf die auf der SIM-Karte des Handys abgelegten Kontakte über die Freisprechanlage erlaubt. Das SG75 besitzt auch eine USB-, aber keine IrDA-Schnittstelle. Es hat jedoch einen internen Speicher von 70 MByte und einen Steckplatz für RS MultiMediaCards. Das SG75 unterstützt die gleichen Audio- und Videoformate wie das SXG75. Die Organizer-Funktionen des Schiebe-Handys beschreibt der Hersteller als "umfangreich" -- ein "Today Screen" soll die aktuellen Aufgaben auf einen Blick erkennbar auf's Display bringen.
Das Klapp-Handy SFG75 besitzt ein Hauptdisplay von 2 Zoll mit 176×220 Pixeln und einer Farbtiefe von 18 Bit -- diese Werte entsprechen dem Slider-Modell. Das 1,2-zöllige CSTN-Außendisplay des SFG75 schafft 96×96 Pixel und eine Farbtiefe von immerhin 16 Bit. Die 1,3-Megapixel-Hauptkamera besitzt ein LED-Fotolicht, eine CIF-Zweitkamera ist ebenfalls vorhanden. Für den Anschluss an die Außenwelt sorgen USB, IrDA und Bluetooth. Der interne Speicher verfügt über 32 MByte, außerdem besitzt das Klapphandy einen Einschub für Mini-SD-Cards. Mit MP3, AAC und AAC+ sowie MPEG-4, 3GP unterstützt das SFG75 deutlich weniger Multimediaformate als die beiden anderen heute vorgestellten Handys. Dafür ist es Java-fähig (MIDP 2.0) und hat eine nicht näher genannte Anzahl an Java-basierten Spielen an Bord. Im Lieferumfang des SFG75 sind ein USB-Datenkabel sowie ein Stereo-Headset enthalten, die Vermarktung soll im November beginnen. (ssu)