CERN untersucht die Angreifbarkeit des Grid

Zusammen mit dem finnischen Sicherheitsspezialisten Stonesoft untersucht das CERN Schutztechniken im Grid.

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Von
  • Ralph HĂĽlsenbusch

Hohe Sicherheit im Grid um den Large Hadron Collider (LHC) ist das Anliegen der Forschungspartnerschaft des CERN mit dem finnischen Sicherheitsspezialisten Stonesoft. Der Anbieter von Techniken zum Schutz von Netzen und Geschäftprozessen wird dazu seine Produkte samt Lizenzen dem CERN bereitstellen.

Am CERN entstand dafür eine Umgebung, in der die Forscher zusammen mit Partnern aus der IT-Industrie neue Techniken und Dienste erproben können, bei denen es um mögliche Nutzung des LHC-Grid geht. Mit dem so genannten Openlab hat das CERN eine spezielle Initiative für Computersicherheit ins Leben gerufen, die sich um den Schutz vor Malware, Spyware sowie um die Entdeckung von und den Schutz vor Eindringlingen ins Netz kümmert. Mit von der Partie ist das NetGate-Projekt, koordiniert vom Institut of Physics in Helsinki.

Das CERN aktiviert mit dem LHC im nächsten Jahr eines der größten Forschungprojekte im Netz. Es wird jede Sekunde über 1 GByte Daten produzieren, im Jahr rund 15 Petabyte (250 Byte).

Siehe dazu auch (rh)