Identitätsmanagement mit Novells Open-Source-Projekt Bandit

Novell baut an einem Framework fĂĽr Identity-Management. Die diversen Komponenten sollen alle als Open-Source zur VerfĂĽgung stehen.

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Mit Bandit will Software-Hersteller Novell zusammen mit der Entwickler-Community ein freies Framework für Identity-Management schaffen. Das bereits früher in diesem Jahr gestartete Projekt umfasst diverse Komponenten, auf deren Basis sich Anwendungen und Dienste entwickeln lassen, die auf eine Reihe von Identitätsquellen und Authentifizierungsmethoden zurückgreifen können.

Novell selbst steuert neben Programmier- und Marketing-Mannkraft auch Quellcode bei. Dabei geht es zum Beispiel um die Datenbank-Komponente, die auch in Novells Produkten Groupwise, eDirectory und iFolder integriert ist. Ebenfalls Teil des Projekts ist der credential manager CASA, Bestandteil der aktuellen Distribution Suse Linux 10 und zuständig für das Verwalten von Login-Daten und anderen vertraulichen Informationen.

Ein anderer Baustein von Bandit ist Common Identity, eine Implementierung des Higgins-Frameworks, das Anwendern und Unternehmen einen plattformübergreifenden Zugriff auf Anmeldungsdaten und Profilen gestatten soll. Im Unterschied zu herkömmlichen Ansätzen, bei denen die Daten auf zentralen Servern von Unternehmen und Anbietern verwaltet werden, ist das Identitätsmanagement beim Higgins-Model anwenderzentriert. Nutzer sollen dabei selbst enstscheiden, welchen Websites sie welche persönlichen Informationen zur Verfügung stellen.

Die Projekt-Website gibt eine Übersicht aller momentan zu Bandit gehörenden Komponenten. Interessierte können die einzelnen Projekte auch herunterladen. (akl)