Hitachi mit Gewinnwarnung
Japans größter Elektronikhersteller Hitachi schraubt seine Prognosen für das laufende Geschäftsjahr herunter.
Japans größter Elektronikhersteller Hitachi schraubt seine Prognosen für das laufende Geschäftsjahr herunter. Der Spezialist für Projektoren, Plasmabildschirme und Festplatten macht dafür den harten Preiskampf verantwortlich -- der operative Gewinn werde mit 260 Milliarden Yen (1,92 Milliarden Euro) etwa 13 Prozent weniger betragen als ursprünglich angenommen. Vor Hitachi hatten bereits andere Branchenvertreter wie Sony und Toshiba eine Gewinnwarnung herausgegeben.
Im dritten Quartal, das im Dezember endete, sei der operative Gewinn um 46 Prozent auf 34,37 Milliarden Yen gesunken. Der Nettogewinn habe sich indes auf 26,64 Milliarden Yen mehr als verzehnfacht; das sei auf den Börsengang des DRAM-Speicherchip-Herstellers Elpida Memory im November zurückzuführen. Der Umsatz wuchs um 3,8 Prozent auf 2,12 Billionen Yen.
In einer weiteren Mitteilung von Hitachi heißt es, dass der Konzern seine Beteiligung am Joint Venture mit Fujitsu auf 80,1 Prozent aufzustocken gedenke. Das Gemeinschaftsunternehmen Fujitsu Hitachi Plasma Display ist der weltweit viertgrößte Hersteller von Plasma-Panels. Hitachi verwendet diese bei der Herstellung seiner Plasma-TVs. Einen Preis für die Aufstockung nannte der Konzern nicht. (tol)