T-Mobile schafft 450 Jobs und garantiert Servicestandorte bis 2009
Mit der Arbeitnehmerseite einigte sich der Bonner Mobilfunker auf ein "Gesamtpaket Qualitätsführerschaft". Im Gegenzug sollen Schulungen und neue Schichtzeiten die Servicequalität verbessern.
T-Mobile Deutschland hat sich mit den Arbeitnehmervertretern auf ein so genanntes "Gesamtpaket Qualitätsführerschaft" geeinigt, das Beschäftigungs- und Standortzusagen mit höheren Leistungsanforderungen verknüpft. Bis 2007 will der Bonner Mobilfunker 450 neue Arbeitsplätze im Kundenservice schaffen. Ein Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen aller "derzeit im operativen Kundenservice beschäftigten Mitarbeiter" und der Erhalt aller Servicestandorte bis zum 31. Mai 2009 soll eine unternehmenseigene Kundenbetreuung "langfristig sichern".
Zugleich enthält die Einigung in der Lesart von T-Mobile "umfassende qualitäts- und effizienzsteigernde Maßnahmen, um den Service von T-Mobile weiter zu verbessern". Zu diesen Maßnahmen zählen "nachhaltige" Qualifizierungsmaßnahmen und Änderungen bei den Schichtzeiten sowie "Bildschirm-Erholzeiten" mit dem Ziel, mehr Zeit für die Kundenbetreuung freizuschaufeln. Mit Ankündigungen, die vom Kunden erlebte Servicequalität des früher komplett staatseigenen Unternehmens zu verbessern, hatte die Führung von T-Mobile zumindest indirekt eingeräumt, dass es um die Kundenbetreuung bislang nicht zum besten bestellt ist. (ssu)