Gainward trennt sich von bisherigem Investor
Der für wassergekühlte und übertaktete Highend-Grafikkarten bekannte Hersteller Gainward trennt sich vom bisherigen taiwanischen Investor T.N.C., der sich vom umkämpften Grafikkartenmarkt zurückziehen wollte.
Der für wassergekühlte und übertaktete Highend-Grafikkarten bekannte Hersteller Gainward hat sich vom bisherigen taiwanischen Investor T.N.C. Industrial getrennt. T.N.C. wollte sich aus dem umkämpften Grafikkartenmarkt zurückziehen, da hier der Wettbewerb durch den Einstieg der großen Mainboardfirmen härter geworden sei.
Das Hauptquartier von Gainward soll von Taipeh in Taiwan in das bisherige Münchener Büro übersiedeln. Europa ist einer der Kernmärkte von Gainward; neben München gibt es noch Büros in London, in Malmö und in Moskau. Ein weiteres Büro will man dieses Jahr in Frankreich eröffnen.
Ein Großteil der Design-Ideen des Herstellers soll angeblich aus der deutschen Gainward-Niederlassung stammen. Die Hintergründe und neuen Besitzer sind indes noch unklar: Das Gainward-Management soll gemeinsam mit weiteren Beteiligten eine private Investorengruppe gegründet haben, die die Gainward-Anteile von TNC übernommen hat. Der taiwanische Newsdienst Digitimes hingegen meldet, dass der taiwanische Grafikkartenhersteller Palit der neue Investor sei, der sich den etablierten Markennamen zu Nutze machen wolle. (thl)