Bildbearbeitung PhotoLine: Fotoretusche und Layout
Die Shareware PhotoLine 32 hat sich im recht engen Markt fĂĽr Grafikprogramme ihre eigene Nische gesucht: Sie kombiniert Werkzeuge zur Bildbearbeitung mit Elementen des Desktop-Publishing und layoutet kleinere Druckvorlagen.
Die Shareware PhotoLine 32 hat sich im recht engen Markt für Grafikprogramme ihre eigene Nische gesucht: Sie kombiniert Werkzeuge zur Bildbearbeitung mit Elementen des Desktop-Publishing und layoutet kleinere Druckvorlagen. PhotoLine gehört zusammen mit Photoshop und Corels Photo-Paint zu den wenigen Bildbearbeitungsprogrammen, die sowohl das CMYK-Farbmodell unterstützen als auch Bilder mit 16 Bit Farbtiefe pro Kanal verarbeiten können.
Mit der neuen Version 12 rüstet der Hersteller diverse Korrekturfilter für Digitalfotografen nach: Die automatische Weißpunktkorrektur soll Farbstiche eliminieren, andere Filter entfernen störendes Farbrauschen oder Farbsäume an Objektkanten (chromatische Aberration). Eine Kontrastausgleich-Funktion soll zwei auf helle beziehungsweise dunkle Partien belichtete Bilder zu einem ausgewogenen Ganzen überlagern. In der aktuellen Version unterstützt PhotoLine 32 den geräteunabhängigen Farbraum CIE Lab. Bei den Layout-Funktionen haben die Entwickler Vektorgrafik-Objekten eine dritte Dimension spendiert, um etwa räumliche Schriften zu erzeugen. Der Mehrfachseiten-Druckmodus sortiert Seiten paarweise auf Druckpapiere, die sich anschließend falten und zu einer Broschüre zusammenlegen lassen.
PhotoLine 32 ist Shareware -- 30 Tage lang kann man das Programm testen, bei der anschließenden Registrierung werden 59 Euro fällig. Registrierte Benutzer einer Vorversion erhalten übers Internet für 29 Euro ein Update. Wer auf CD und Handbuch nicht verzichten will, zahlt jeweils zehn Euro mehr. (Peter König) / (atr)