Sprint steigert Umsatz und weist Milliardenverlust aus
Der US-Telecomkonzern steigerte im Geschäftsjahr 2004 den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 4,7 Prozent auf 27,4 Milliarden US-Dollar.
Der US-Telecomkonzern Sprint Corporation hat den Umsatz im Geschäftsjahr 2004 gegenüber dem Vorjahr um 4,7 Prozent auf 27,4 Milliarden US-Dollar gesteigert. Verantwortlich dafür seien vor allem starke Kundenzuwachsraten im Mobilfunk- und DSL-Sektor gewesen, teilte das Unternehmen am heutigen Donnerstag mit. Die Gesamtzahl der Sprint-Kunden sei um 4,4 Millionen auf 24,8 Millionen angestiegen.
Für das Gesamtjahr 2004 weist Sprint einen operativen Verlust in Höhe von 303 Millionen US-Dollar aus. Wegen Sonderbelastungen beläuft sich der Nettoverlust sogar auf etwas mehr als eine Milliarde US-Dollar (minus 71 Cent je Aktie), nach einem Nettogewinn von 1,3 Milliarden US-Dollar oder 91 Cent je Aktie im Vorjahr. Insgesamt verbuchte das Unternehmen im Jahr 2004 Restrukturierungsbelastungen und Wertberichtigungen in Höhe von 3,73 Milliarden US-Dollar vor Steuern.
Die Sonderbelastungen waren zum Teil Vorbereitung für die angekündigte Fusion mit Nextel. Sprint will für den Konkurrenten mehr als 34 Milliarden US-Dollar zahlen. Dadurch entstünde der drittgrößte US-Mobilfunkanbieter mit rund 40 Millionen Kunden. Nach dem Zusammenschluss solle das Festnetz-Geschäft von Sprint aus dem Konzern gelöst werden. (pmz)