Neuer Counter-Strike-Nachfolger soll Anfang 2012 kommen

2012 will Valve die Counter-Strike-Serie um einen neuen Teil bereichern: "Global Offensive" soll unter anderem neue Spielmodi sowie ein Matchmaking-System mitbringen und durch aufpolierte Grafik glänzen.

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Der Nachfolger zu Counter-Strike: Source (im Bild), Global Offensive, soll 2012 erscheinen.

(Bild: Valve)

Das US-Spielestudio Valve hat unter dem Titel "Counter-Strike: Global Offensive (CS:GO)" einen weiteren Nachfolger zum Taktik-Shooter Counter-Strike (CS) angekündigt. Das nach "Condition Zero" (CS:CZ) und "Source" (CS:S) dritte Sequel soll laut Valve im Frühjahr 2012 für Windows, Mac OS X, Xbox 360 und PS3 erscheinen. In Foren und Blogs wird Global Offensive bereits als "der" CS-Nachfolger gehandelt. Spielbare Versionen will man auf der PAX Prime in Seattle (26. bis 28. August) und der Eurogamer Expo in London (22. bis 25. September) zeigen. Deutsche Fans würden gern schon auf der Kölner Gamescom, die vom 17. bis 21. August stattfinden wird, Material zu dem neuen Shooter sehen. Ob dieser Wunsch allerdings in Erfüllung gehen wird, ist bislang unklar.

Global Offensive soll neue Karten, Waffen und Spielfiguren mitbringen. Überdies plant Valve, neue Spielmodi anzubieten, schweigt sich über Details jedoch aus. Auch Ranglisten und Matchmaking sollen in CS:GO Einzug halten. Um den in Online-Sessions, auf LAN-Partys und im E-Sport gepflegten Multiplayer-Kämpfen eine hübschere Grafik als bisher spendieren zu können, erweitert Valve die hauseigene Source-Engine.

Laut Craig Levine von der amerikanischen Liga E-Sports Entertainment (ESEA), der das Spiel bereits antesten konnte, soll es noch im Herbst einen geschlossenen Beta-Test geben, bei dem allerdings nur die traditionellen "de_"- und "cs_"-Maps verfügbar sein sollen. Auch die versprochenen neuen Spielmodi wird das Spiel in der Betafassung noch nicht bieten. Levine zeigte sich von der grafischen Gestaltung des bislang existierenden Materials begeistert. Da Valve allerdings noch keine Screenshots veröffentlicht hat, werden Shooter-Fans noch warten müssen, bis sie sich eine qualifizierte eigene Meinung bilden können. (mfi)