Maxtor weiter in den roten Zahlen
Der Festplattenhersteller Maxtor hat im abgelaufenen Quartal erneut rote Zahlen geschrieben. Mit Festplatten für Consumer-Geräte möchte Maxtor in Zukunft wieder Gewinne einfahren.
Der Festplattenhersteller Maxtor hat im abgelaufenen Quartal erneut rote Zahlen geschrieben: Laut GAAP-Standard erzielte das Unternehmen bei einen Umsatz von 1,031 Milliarden US-Dollar einen Verlust von 70,2 Millionen US-Dollar oder 28 Cent pro Aktie. Marktbeobachter hatten mit einem Verlust von 18 Cents pro Aktie und einem Umsatz von 990 Millionen US-Dollar gerechnet. Im Vorjahresquartal konnte man noch einen Umsatz von 1,17 Milliarden US-Dollar erzielen und daraus bei einem Gewinn von 39,2 Millionen US-Dollar oder 15 Cent pro Aktie schöpfen. Bereits im zweiten und dritten Quartal 2004 hat Maxtor Verluste geschrieben und unter dem Preiskampf auf dem Festplattenmarkt gelitten. Mitursache für den Verlust sind einmalige Abschreibungen in Höhe von 36,7 Millionen US-Dollar.
Im vierten Quartal hat Maxtor insgesamt 14,7 Millionen Festplatten verkauft, darunter 536.000 mit SCSI-Interface und 1,2 Millionen Platten für Consumer-Geräte. Insbesondere mit Letzteren möchte Maxtor in diesem Jahr weiter zulegen. Seagate hatte im zweiten Quartal des letzten Jahres ebenfalls rote Zahlen geschrieben, dank Festplatten für Consumer-Geräte konnte der Maxtor-Konkurrent nun jedoch wieder Gewinne einfahren. Noch vor kurzem bestanden bei Maxtor auch noch Pläne, ins Geschäft mit Notebookfestplatten einzusteigen. Dies Engagement wurde jedoch scheinbar wieder abgebrochen.
Im gesamten Geschäftsjahr 2004 erreichte Maxtor einen Umsatz von 3,796 Milliarden US-Dollar erzielt, der Verlust beläuft sich auf 181,9 Millionen US-Dollar oder 73 Cent pro Aktie. (thl)