Chip-Hersteller gehen Stromverbrauch an
Hoher Stromverbrauch der Chips ist vor allem bei mobilen Geräten störend. Neue Technologien könnten Abhilfe bringen.
Das Problem des hohen Stromverbrauchs und des damit verbundenen Kühlungsaufwands lässt zweifelhaft erscheinen, ob immer leistungsfähigere Prozessoren auch in mobilen Geräten sinnvoll Anwendung finden können. Nun wollen IBM und AMD mit der neuen Technologie "Dual Stress Liner" (DSL) Abhilfe schaffen. Das Verfahren könnte auch im heiß erwarteten neuen Cell-Chip zum Einsatz kommen, berichtet Technology Review aktuell.
Bei DSL und auch bei anderen, etwa von Intel verwendeten so genannten "strained silicon"-Verfahren geht es darum, höhere Geschwindigkeiten ohne eine weitere Verkleinerung der Chip-Strukturen zu erreichen. Dabei wird der Stromfluss durch eine spezielle Behandlung der Transistoren optimiert. Während Intel dazu auf das exotische Silizium-Germanium setzt, arbeiten IBM und AMD mit dem recht verbreiteten Siliziumnitrid.
Siehe dazu in Technology Review aktuell: (sma)