Erweiterungen für chipKit-Mikrocontrollermodule
Zwei Erweiterungsmodule für den Arduino-Klon chipKit von Microchip sorgen für mehr Kontaktfreudigkeit: Schalter, LEDs, OLED-Display, sowie die mit Spannung erwarteten Ethernet-, CAN-Bus- und USB-Anschlüsse.
- Christiane Rütten
(Bild: Microchip)
Der Halbleiterproduzent Microchip hat zwei Erweiterungsplatinen für seine Mikrocontrollermodule chipKit (siehe c't 15/2011, S. 55) herausgebracht. Das Basic I/O Shield enthält vier Drucktaster, vier Schalter, einen Poti, acht LEDs, ein OLED-Display mit 128 × 32 Pixeln, vier FET-Treiber, I2C-Durchführung, sowie per I2C ansprechbaren EEPROM-Speicher und Temperatursensor. Die kleine Erweiterung passt sowohl auf den kleinen Arduino-Uno-Abkömmling chipKit Uno32 als auch auf den Arduino-Mega-inspirierten chipKit Max32.
(Bild: Microchip)
Das chipKit Network Shield hingegen rüstet den im Max32 verwendeten PIC-Mikrocontroller mit externen Komponenten für 100-MBit-Ethernet, USB-Host und USB-On-The-Go, sowie den zweifachen CAN-Bus nach. Es enthält außerdem per I2C ansteuerbares EEPROM, I2C-Durchführung und einen 32,768-kHz-Oszillator für genauere Zeitsteuerungen. Mit dem chipKit Uno32 ist das Ethernet Shield nicht kompatibel.
Zu bestellen gibt es die Shields derzeit nur in den USA bei Microchips Hardwarepartner Digilent , die das chipKit entworfen haben. Die Shield sind allerdings nicht gerade günstig: Das Basic I/O Shield kostet 38 US-Dollar und das Network Shield 55 US-Dollar zuzüglich Versand und Kosten bei der Verzollung. (cr)