Solaris Cluster in neuer Version

Die Version 3.2 der Hochverfügbarkeits- und Disaster-Recovery-Software verbessert die Unterstützung für Solaris Container, bringt mehr Einstellungen für Programme anderer Hersteller mit und kann nun per Assistent eingerichtet werden.

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Von
  • Reiko Kaps

Sun hat die Version 3.2 von Solaris Cluster vorgestellt. Die Software sichert nach Herstellerangaben die Lauffähigkeit von Solaris-10-Systemen im Falle von Notfällen. Sie verwaltet dabei ganze Rechenzentren auch über große Entfernungen hinweg und soll den Betrieb von Datenbankanwendungen, Websites und Dateidienste rund um die Uhr ermöglichen.

In der neuen Version hat Sun die Unterstützung für so genannte Solaris Container ausgebaut: Anwendungen und damit verbundene Solaris-Cluster-Agenten arbeiten nun ohne Anpassungen in Solaris Containern. Außerdem bringt die Software jetzt Vorkonfigurationen für weitere Programme von anderen Herstellern wie EMC, Hitachi, Oracle und Symantec mit.

Darüber hinaus steht für Einrichtung und Verwaltung nun ein Assistent bereit. Software-Aktualisierungen erledigt Solaris Cluster in dieser Version per Live-Upgrade, und für Oracle RAC (Oracle Real Application Cluster) steht eine überarbeitete Setup-Routine bereit, die laut Sun die verteilte Datenbank besser in das Gesamtsystem integriert. Solaris Cluster arbeitet sowohl auf den SPARC- als auch auf den x64/x86-Versionen von Solaris 10 (11/06).

Solaris Cluster steht auf der Homepage des Herstellers kostenlos zum Download bereit und besteht aus den Einzelkomponeten Sun Cluster, Sun Cluster Geographic Edition und Sun Cluster Agents. (rek)