Entscheidung ĂĽber Ellisons Angebot im Verfahren um Insiderhandel vertagt

Richter John G. Schwartz vom San Mateo Superior Court sieht noch Klärungsbedarf in einem von Oracle-Aktionären angestrengten Verfahren.

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Richter John G. Schwartz vom San Mateo Superior Court hat einem Vorschlag des Oracle-Chefs Larry Ellison in einem Verfahren um Insider-Handel noch nicht zugestimmt. Er sei ihm nicht grundsätzlich abgeneigt, heißt es im Wall Street Journal, es bestehe aber noch Klärungsbedarf.

In dem seit fast fünf Jahren laufenden Verfahren wird Ellison vorgeworfen, im Januar 2001, wenige Wochen vor einer Gewinnwarnung des Unternehmens, Aktien im Wert von fast 900 Millionen US-Dollar verkauft zu haben. Ellison hatte klagenden Aktionären eine Zahlung von insgesamt 100 Millionen US-Dollar an wohltätige Einrichtungen zur Beilegung eines Rechtsstreits angeboten.

Die Anwälte der Kläger sollten zusätzlich insgesamt 22,5 Millionen US-Dollar erhalten. Diese Zahlung will Richter Schwartz laut des Berichts noch näher erläutert haben und setzte eine weitere Anhörung für den 15. November an. (anw)