Internet-Sicherheit per Hardware
Bislang bot Sophos Sicherheitssoftware an, vor allem Antiviren-Programme. Nun bietet die Firma mit der Web-Security-Appliance WS1000 auch Hardware an.
Sophos hat die Web-Security-Appliance WS1000 vorgestellt, die Spyware, Viren, Malware und potenziell unerwünschte Anwendungen blockiert. Das Gerät überprüft laut Hersteller den gesamten Datenverkehr, der über HTTP und FTP läuft, anhand von Richtlinien und es blockiert HTTPS-Daten, die ungültige oder gefälschte Zertifikate verwenden. Dazu nutzt das WS1000 einen eingebauten Web-Proxy, der auch als Zwischenspeicher arbeitet.
Die eingebaute Web-Oberfläche erstellt und ändert Sicherheitsrichtlinien und zeigt Auswertungen über Filterleistung und Sicherheit an. Bei Fehlern alarmiert sie den Administrator per E-Mail oder über grafische Statusanzeigen in der Oberfläche. Die Viren- und Malware-Beschreibungen werden laut Sophos alle fünf Minuten aktualisiert – außerdem kann der Hersteller die Funktion des Gerätes bei Bedarf überwachen.
Die Appliance ist in ein Rack-Gehäuse eingebaut und besitzt einen Pentium-4-Prozessor, der mit 4 GByte RAM und zwei 74-GByte-Festplatten arbeitet. Laut Hersteller ist das Gerät ab sofort erhältlich und für bis zu 1000 Benutzer ausgelegt.
| WS1000 | |
| Web-Security-Appliance | |
| Hersteller | Sophos |
| Systemanforderungen | Netzwerk, Internet-Zugang |
| Weitere Informationen | Datenblatt |
| Preis | Auf Anfrage |
(rek)