Deutsche Bahn erhält Gigabit-Ethernet-WAN

Im Rahmen einer "grundlegenden" Neuordnung ihrer IT-Dienstleistungen hat die Bahn den Carrier TeraGate beauftragt, ihre regionalen Netze mit bis zu 100 Kilometern Ausdehnung und ihre Netzknoten mit Bandbreiten ab 1 GBit/s zu verbinden.

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Von
  • Sven-Olaf Suhl

Die Deutsche Bahn AG hat die TeraGate AG damit beauftragt, ihre zentralen Standorte in den deutschen Ballungszentren an ein optisches Breitbandnetz mit Ethernet-Services anzuschlieĂźen. Die regionalen Netze des Transportunternehmens besitzen eine Ausdehnung von bis zu 100 Kilometern und bis zu 12 Netzknoten pro Ballungsgebiet. Der Glasfaser-Carrier will der Bahn fĂĽr die Standortvernetzung eine "beliebige" Anzahl von 1-GBit/s-Ethernet-Diensten beziehungsweise 2-GBit/s-Fibre-Channel-Verbindungen bereitstellen und die VerfĂĽgbarkeit der Dienste durch redundante Leitungen garantieren. Das neue Breitbandnetz soll den internen Datenverkehr der Deutschen Bahn beschleunigen und ist nach Angaben von TeraGate Bestandteil einer "grundlegenden" Neuordnung der IT-Dienstleistungen bei der Bahn.

Zu den Referenzkunden des Münchner Datennetzbetreibers, der in Deutschland über einen rund 4500 Kilometer langen Glasfaser-Backbone verfügt, zählen der Chiphersteller Infineon, der TeraGate mit der Vernetzung seiner Standorte betraut hat, und der DSL-Anbieter QSC, der seinen eigenen Backbone mit 2,5-GBit/s-Verbindungen über die TeraGate-Leitungen verstärkt. QSC und TeraGate sind bereits gemeinsam als Dienstleister für die IT-Sparte der Bahn aufgetreten: Anfang 2004 erhielten sie den Auftrag, VPNs auf der Basis von SDSL für das Schienenunternehmen zu realiseren. (ssu)