EDS dank Kosteneinsparungen in den schwarzen Zahlen

53 Millionen US-Dollar Nettogewinn konnte der US-amerikanische IT-Dienstleister im vergangenen Quartal einstreichen.

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Der US-amerikanische IT-Dienstleister Electronic Data System (EDS) ist im vergangenen vierten Quartal mit 53 Millionen US-Dollar (41 Millionen Euro) in die Gewinnzone zurückgekehrt. Vor einem Jahr musste das Unternehmen noch 337 Millionen US-Dollar Nettoverlust angeben. Der Gewinn wurde vor allem durch Restrukturierungen ermöglicht, in deren Rahmen EDS die Kosten um insgesamt 3 Milliarden US-Dollar senken will. Der Umsatz betrug im vorigen Quartal 5,25 Milliarden US-Dollar und war damit 250 Millionen US-Dollar niedriger als im Vergleichsquartal des Vorjahres.

Im vierten Quartal konnte EDS Verträge im Gesamtwert von 3,8 Milliarden US-Dollar abschließen gegenüber 4 Milliarden im Schlussviertel 2003. Allerdings stieg die Auftragssumme im gesamten vergangenen Jahr von 13,2 Milliarden auf 14,9 Milliarden US-Dollar an. EDS ist als Teil des Konsortiums ATLAS Bewerber um einen Outsourcing-Auftrag des britischen Verteidigungsministeriums in Höhe von umgerechnet 5,8 Milliarden Euro. Die Entscheidung über die Vergabe soll in den kommenden Wochen fallen. Einem anderen britischen Ministerium, dem Department for Work and Pensions, ist das Unternehmen nicht in guter Erinnerung, denn vor kurzem war ein EDS-Mitarbeiter für einen Crash tausender Computer in der Behörde verantwortlich. (anw)