Embarcadero veröffentlicht Update für RAD Studio XE

Mit FireMonkey findet sich nun in Embarcaderos Entwickler-Paket eine unter Windows und Mac OS X funktionierende Software zum Entwickeln von Geschäfts- und iOS-Anwendungen.

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Von
  • Alexander Neumann

Embarcadero, Hersteller von Datenbanken und Entwicklerwerkzeugen, hat wie die Jahre zuvor jeweils im September nun wieder eine neue Version seines Software-Pakets RAD Studio veröffentlicht, das seit 2010 mit dem Kürzel XE versehen ist. Zu RAD Studio XE2 gehören auch neue Releases der früheren Borland-/Codegear-Produkte Delphi (für native Windows-Applikationen), C++Builder (für die C++-Programmierung unter Windows), Prism (für .NET- und Mono-Anwendungen sowie das voriges Jahr erstmals vorgestellte RadPHP für PHP-Entwicklungen.

Mit FireMonkey wird eine Software zum Entwickeln von Geschäftsanwendungen mitgeliefert, die nativ auf CPUs und auf GPUs zugreifen kann, um Daten und Bedienoberflächen detailreich und schnell darzustellen. Mit ihr sollen Delphi- und C++Builder-Entwickler HD- und 3-D-Anwendungen erstellen können, deren Grundlage Datenbanken wie Oracle, SQL Server, DB2 oder Sybase sind. Die Anwendungen funktionieren unter Windows und Mac OS X. FireMonkey eignet sich auch für die Entwicklung von Applikationen für iOS-Geräte. Zusätzlich lassen sich die Cloud-Dienste von Amazon und Microsoft einbinden. Embarcadero liefert die neue Software auch mit Delphi XE2 und C++Builder XE2 aus.

Zu den wichtigsten Neuerungen von RAD Studio XE2 zählt der Hersteller, dass Delphi nun 64-bittiges Windows vollständig unterstützt. Mit RadPHP XE2 soll es möglich sein, auf Touch-Bedienung und Nutzerschnittstellen von Smartphones und Tablets abgestimmte Webanwendungen sowie native mobile Apps für iOS und Android zu entwickeln.

Für alle Produkte stellt Embarcadero Testversionen bereit. Kostengünstige Upgrades für Nutzer älterer Versionen von RAD Studio gibt es ebenfalls. Ansonsten hängt der Preis davon ab, ob sich der Kaufwillige für die Version Professional, Enterprise oder Architect entscheidet. Für die günstigste Version muss man laut Online-Shop knapp 1400 Euro hinlegen. (ane)