Blackberry auf dem Vormarsch

Research in Motion (RIM) hat sowohl Umsatz als auch Gewinn im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern können.

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Von
  • Peter-Michael Ziegler

Der kanadische Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) hat den Gewinn im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern können: Mit 111,1 Millionen US-Dollar (56 Cent je Aktie) lag der Nettogewinn um 57 Prozent höher als im zweiten Quartal 2004. Die Umsätze stiegen gegenüber der Vorjahresperiode um 58 Prozent auf 490,1 Millionen US-Dollar.

Unternehmensangaben zufolge wurden im Berichtszeitraum rund 620.000 neue Abonnenten fĂĽr den E-Mail-Push-Dienst gewonnen, was die Gesamtkundenzahl auf 3,65 Millionen steigerte. FĂĽr das dritte Quartal erwartet RIM bis zu 710.000 weitere Neukunden. Die Umsatzprognose von bislang 525 bis 550 Millionen hob das Unternehmen auf 540 bis 570 Millionen US-Dollar an.

Zuletzt hatte das Unternehmen mitgeteilt, künftig XScale-Prozessoren in seinen Produkten einsetzen zu wollen. Intels XScale-CPUs vom Typ PXA9xx (Codename "Hermon") sollen die Geräte EDGE-tauglich machen. Der GSM-Paketdatendienst erlaubt hohe Datenraten und eignet sich laut RIM in Verbindung mit dem stromsparenden XScale-Chip besonders gut für mobile Anwendungen. (pmz)