Illegaler Softwarevertrieb zahlt Symantec eine Million US-Dollar Schadenersatz
Der Handel mit illegal kopierter Software des Sicherheitsspezialisten kommt einen texanischen Software-Händler teuer zu stehen.
Der texanische Software-Händler Li Chen muss Symantec und Microsoft 1,1 Millionen US-Dollar an Entschädigung zahlen. Das hat laut Mitteilung des Sicherheitsspezialisten der Richter J. Michael Wilkinson vom 179th District Court angeordnet. Chen habe über seine in Houston beheimatete Firma Microsource International gefälschte Exemplare von Symantec-Software vertrieben. Dies hätten Ermittlungen zusammen mit Microsoft, der Staatsanwaltschaft im Harris County District und der Bundesbehörde FBI ergeben.
Im November vorigen Jahres seien bei Microsource rund 5100 gefälschte Softwarepakete beschlagnahmt worden. Bei den Durchsuchungen seien auch Dokumente sichergestellt worden, aus denen hervorgehe, dass der Beschuldigte von April 2002 bis Oktober 2004 gefälschte Software im Wert von 9,9 Millionen US-Dollar verkauft habe. Symantec erhält 1,005 Millionen US-Dollar, Microsoft 95.000 US-Dollar. Symantec gibt an, das Unternehmen habe seit September 2003 in Verfahren gegen illegalen Software-Handel Schadensersatz in einer Gesamthöhe von 19,5 Millionen US-Dollar bekommen. (anw)