Atari lässt beim Umsatz und Gewinn nach

Der Spielehersteller, der unter einer schwachen Nachfrage leidet, schlieĂźt zwei Entwicklerstudios.

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Der Spielehersteller Atari setzte im vergangenen dritten Quartal 161,8 Millionen US-Dollar um gegenüber 190,6 Millionen US-Dollar im Vergleichsquartal des Vorjahres. Damit blieb das Unternehmen unter den Erwartungen der Analysten. Der Nettogewinn ging von 23,1 Millionen auf 19,6 Millionen US-Dollar zurück. Atari hat nach eigenen Angaben 1,5 Millionen Exemplare des Spiels Dragon Ball Z Budokai 3 für die Playstation 2 verkauft sowie 800.000 Stück Roller Coaster Tycoon 3 und 400.000 von Sid Meier's Pirates für PC.

Jim Caparro, seit November 2004 CEO des Unternehmens, ist dabei, das Management radikal umzubesetzen und die Kosten zu senken. Ein neuer Finanzchef wurde bereits verpflichtet. Im Zuge der gleichzeitig stattfindenden "strategischen Neuausrichtung" werden zwei Filialen geschlossen. Für das laufende Quartal hat das Unternehmen seine Erwartungen zurückgenommen und rechnet nun mit 70 Millionen bis 80 Millionen US-Dollar Umsatz und 10 Millionen US-Dollar Nettoverlust. Um die Qualität zu sichern und das Verkaufspotenzial zu steigern, verschiebt Atari das Erscheinen von Dragon Ball Z auf die letzte Woche des laufenden Quartals. Dragonshard und Boiling Point werden erst im nächsten Geschäftsjahr erscheinen. (anw)