Chinesischer Online-Händler plant milliardenschweren Börsengang
Der Börsengang von 360buy.com könnte zu den größten zählen, seitdem Google 2004 das Handelsparkett in den USA betrat.
Das chinesische E-Commerce-Unternehmen 360buy.com peilt für 2012 in den USA einen Börsengang an, der Milliarden US-Dollar in die Kasse des Unternehmens spülen soll. Das berichten US-amerikanische Medien. Der Börsengang würde damit zu den größten zählen, seitdem der Internetdienstleister Google 2004 seine Anteile auf das Parkett trug und 1,9 Milliarden US-Dollar einstrich. 360buy.com könne bis zu 5 Milliarden US-Dollar schwer sein, berichtete der Thomson-Reuters-Dienst IFR.
360buy.com will laut einem Bericht der Finanznachrichtenagentur Bloomberg in Kürze Gespräche mit Banken zur Vorbereitung des Börsengangs aufnehmen. Das Unternehmen habe im April von Investoren eine Finanzspritze von 1,5 Milliarden US-Dollar erhalten. Unter den Geldgebern befinde sich auch das russische Unternehmen Digital Sky Technologies, das sich auch an Facebook, Twitter und Groupon beteiligt hat.
Momentan scheint der Zeitpunkt für einen Börsengang in den USA nicht optimal. Bloomberg führt auf, dass in den vergangenen drei Monaten 24 Börsengänge im Gesamtwert von 3,4 Milliarden US-Dollar aufgeschoben oder abgeblasen wurden. (anw)