Mediendatenbank Cumulus: Mehr Kontrolle im Netzwerk

Version 6.5 der Mediendatenbank Cumulus verspricht LDAP-Anbindung, verbesserte Server-Kontrolle und schnelleres Arbeiten im Alltag.

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Vor knapp einem Jahr brachte Canto Version 6 seiner Medienverwaltung Cumulus heraus -- mit radikal auf Java umgestellter Scripting-Schnittstelle und aufgrund dieser Umstellung sehr karger Ausstattung. Drei kostenlose Updates folgten, um den Funktionsumfang zumindest wieder auf das vom Vorgänger gewohnte Niveau zu hieven, für die Neuerungen der jetzt verfügbaren Version 6.5 muss man bezahlen.

Bessere Zugriffsmechanismen auf im Netzwerk betriebene Datenbanken verspricht das neue Authentifizierungsmodul: Außer über lokal in Cumulus abgelegte Passwörter sollen sich Nutzer nun auch via LDAP-Verzeichnis-Server sowie über Systempasswörter anmelden können. Auch an andere Authentifizierungssysteme soll sich Cumulus via Plug-in anpassen lassen. Administratoren werden darüber hinaus mit einer neuen Schaltzentrale -- der Server-Konsole -- beglückt. Sie verspricht nicht nur eine einfachere Verwaltung von Zugriffsrechten, sondern auch zusätzliche Kontrollfunktionen, etwa um die Server-Aktivität zu überwachen oder Backup-Regeln für Kataloge festzulegen.

Den täglichen Umgang mit Bildern und anderen Dateien soll Cumulus mittels Aktionen und Metadatenvorlagen beschleunigen: In Aktionen lassen sich mehrere Funktionen zusammenfassen, etwa das Herunterrechnen und Versenden von Bildern. Für solche Zwecke musste man in Cumulus bislang die Scripting-Experten bemühen. Metadaten-Vorlagen dienen zum automatischen Ausfüllen von Datenbank- und IPTC-Feldern. Beim Anzeigen von Bilddaten soll nun auch die Windows-Version vom eingebauten Farbmanagement des Betriebssystems (ICM) profitieren. Weitere Verbesserungen betreffen die Konfiguration von Ansichten und Schnellsuche.

Cumulus 6.5 gibt es in einer Single-User, Workgroup- und Enterprise-Ausführung. Die Clients benötigen Windows oder Mac OS X, während die Server auch auf Linux- und Solaris-Systemen laufen. Die Preise beginnen bei 81 Euro (Update: 58 Euro) für die Single User Edition, der günstigste Server kostet 3763 Euro (Update: 1270 Euro). (atr)