Open-Video-Wettbewerb von Creative Commons und Fedora

Fedora-Linux und Creative Commons haben gemeinsam einen Videowettbewerb ausgeschrieben, der sich mit den Begriffen "Freiheit" und "Offenheit" befassen soll. Hauptgewinn ist ein Sony Camcorder in einer speziellen Fedora-Ausgabe.

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Von
  • Reiko Kaps

Creative Commons und das von Red Hat gesponserte Linux-Distributionsprojekt Fedora haben einen Video-Wettbewerb rund um die Begriffe "Freiheit" und "Offenheit" gestartet. Ziel der Creative Commons ist es, einen großen weltweiten Pool an Medieninhalten zu schaffen, die komplett oder für nicht-kommerzielle Zwecke zum freien Download und zum Remixen gedacht sind. Anders als beim gängigen Urheberrecht oder beim Copyright US-amerikanischer Prägung behalten sich die Künstler bei der Creative-Commons-Lizenz nur einige ihrer Rechte vor, während sie die Nutzungsmöglichkeiten für Dritte erhöhen. Das Konzept geht zurück auf Lawrence Lessig, einem Rechtsprofessor an der Stanford University und Vordenker für einen neuen Umgang mit geistigem Eigentum.

Als Hauptgewinn bei dem Wettwerb von Creative Commons und Fedora winkt ein Sony Camcorder in einer speziellen Fedora-Ausgabe. Darüber hinaus erhalten die ersten 150 Einsender je ein Paar Flip-Flops mit Fedora-Aufdruck. Laut den Teilnahmebedingungen sollten die eingesandten Videos nicht länger als 30 Sekunden sein, die Videodatei im OGG-Theora-Format eine Größe von 10 MByte nicht überschreiten. Musik, Bilder oder Videos sollten nur dann genutzt werden, wenn sie frei verwendbar sind oder unter Bedingungen wie der Attribution-ShareAlike Lizenz stehen.

Ein Liste frei verfĂĽgbarer Inhalte findet sich auf der Content-Curators-Seite des Creative Commons Wiki, Hilfen fĂĽr die Erstellung von OGG-Theora-Videos stellt Fedora bereit. Die genauen Teilnahmebedingungen finden sich auf den Seiten von Creative Commons.

Die Beiträge können zwischen dem 20. Juni 00:00 Uhr UTC (02:00 MESZ) und dem 20. Juli 00:00 Uhr UTC 2006 per E-Mail an die Veranstalter gesendet werden. In der Jury des Wettbewerbs sind unter anderem Alek Tarkowski (Creative Commons), Greg DeKoenigsberg (Red Hat), Max Spevak (Fedora) und Samuel Klein (Wikimedia Foundation, Special Project Committee). (rek)