Markt für Anti-Virus-Software legt deutlich zu
Nach Zahlen des Marktforschungsunternehmens Gartner setzten die Hersteller von Antiviren-Software im vergangenen Jahr rund vier Milliarden US-Dollar um - fast 14 Prozent mehr als 2004.
Vier Milliarden US-Dollar haben die Anbieter von Antiviren-Software im vergangenen Jahr umgesetzt. Den Marktforschern von Gartner zufolge entspricht das einem Zuwachs von 13,6 Prozent gegenüber 2004. Nicht nur Unternehmen, sondern auch immer mehr Privatanwender setzen die Schutzprogramme ein. Der Anteil der Branchenumsätze, die auf Konsumenten entfallen, liegt inzwischen bei 48,5 Prozent.
Zwar erwarten die Analysten auch für die kommenden Jahre weiterhin ein zweistelliges Wachstum, der Einstieg von Microsoft in das Segment werde aber den Preiskampf weiter verschärfen und die Umsatzchancen der Hersteller langfristig schmälern. Gartner rechnet zudem damit, dass die heute noch vielfach einzeln verkauften Produkte wie Virenschutz, Firewall und Anti-Spam-Software, vermehrt in günstigeren Komplettpaketen vermarktet werden.
Den Markt für Anti-Virus-Software teilen sich derzeit im Wesentlichen drei Hersteller: Auf Symantec, McAfee und Trend Micro entfallen 86 Prozent aller Umsätze. Mit einem Anteil von 53,6 Prozent ist Symantec unangefochtener Marktführer. McAfee und Trend Micro folgen mit 18,8 beziehungsweise 13,8 Prozent. Panda Software (3,2 Prozent) und CA (2,2 Prozent) liegen auf den Plätzen vier und fünf. (map)