W3B-Studie: Online-Banking liegt voll im Trend

Nahezu zwei Drittel der deutschsprachigen Internet-Nutzer erledigen Bankgeschäfte im privaten Bereich bereits über das Web, fand das Hamburger Marktforschungsunternehmen Fittkau & Maaß heraus.

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Von
  • Christoph Graf

Nahezu zwei Drittel der deutschsprachigen Internet-Nutzer haben im vergangenen halben Jahr Online-Banking im privaten Bereich eingesetzt. Das geht aus der 19. WWW-Benutzeranalyse W3B hervor. Insgesamt 111.131 Befragte, 80 Unternehmen und 200 Website-Betreiber beteiligten sich an der von dem Hamburger Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Fittkau & Maaß durchgeführten Umfrage.

Demnach sparen sich vor allem 30- bis 39-jährige Internet-Nutzer den Weg zur Bank, der Anteil ist hier mit 70,7 Prozent am größten. Die höchste Bereitschaft, künftig ins Online-Banking einzusteigen, zeigten mit 15,5 Prozent Jugendliche im Alter bis zu 19 Jahren. Ihre Internet-Erfahrung spiele dabei eine große Rolle, meinen die Analysten von Fittkau & Maaß.

Je länger ein User bereits mit dem Web vertraut ist, umso größer sei die Wahrscheinlichkeit, dass er bereits Online-Banking nutzt oder dies plant. Interessenten, die sich noch nicht für ein Online-Banking-Konto entschieden haben, legen laut Studie vor allem Wert auf Sicherheit und den Bekanntheitsgrad des Anbieters. (Christoph Graf) / (hob)