VPN- und Firewall-Linux ĂĽberarbeitet
Die gerade veröffentlichte Linux-Firewall IPCop 2.0 aktualisiert Kernel und Software, läuft auch auf Cobalt-, Sparc- und PPC-Systemen, bringt eine überarbeitete Bedienoberfläche mit und hat die VPN-Software OpenVPN an Bord.
Die gerade veröffentlichte Linux-Firewall IPCop 2.0 aktualisiert den Kernel auf Version 2.6.32, läuft auch auf Cobalt-, Sparc- und PPC-Systemen und bringt ein neues Installationsprogramm mit, das unter anderem bei der Netzwerkeinrichtung hilft. Außerdem haben die Entwickler die Benutzeroberfläche überarbeitet: Im Systemmenü steht etwa ein neuer Scheduler für zeitgesteuerte Aufgaben bereit, das Web-Proxy-Menü erlaubt mehr Einstellungen und das Menü des DHCP-Servers wurde vereinfacht. Größere Umbauen gab es bei der Einrichtung der Firewall – Änderungen und Details erklärt das umfangreiche Online-Handbuch.
Als DHCP-Server setzt IPCop 2.0 auf dnsmasq 2.57. Das in frĂĽheren Versionen enthaltene Intrusion Detection System Snort wurde ausgelagert und soll ein Add-on werden. Neu hinzugekommen ist OpenVPN 2.2.1, sodass IPCop-Anwender VPNs nun nicht mehr nur per IPsec aufbauen mĂĽssen.
(rek)