Lexmark mit schwachem dritten Quartal
Wegen unerwartet niedriger Umsätze im Geschäft mit Zubehör für Laser- und Tintensprüh-Drucker wird das US-Unternehmen etwa 50 Prozent weniger Gewinn erzielen als erwartet.
Der Druckerhersteller Lexmark hat die Geschäftsaussichten für das dritte Quartal deutlich nach unten korrigiert. So soll der Gewinn mit 40 bis 50 Cent je Aktie gegenüber früheren Prognosen um mehr als 50 Prozent niedriger ausfallen. Beim Umsatz geht das US-amerikanische Unternehmen jetzt von einer Verringerung gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um vier bis fünf Prozent aus. Analysten hatten eine Umsatzsteigerung um drei Prozent auf 1,3 Milliarden US-Dollar prognostiziert.
Grund für die korrigierten Geschäftszahlen seien insbesondere unerwartet niedrige Umsätze im Geschäft mit Zubehör für Laser- und Tintenstrahl-Drucker, teilte Lexmark am heutigen Dienstag mit. Zudem seien im dritten Quartal weniger Drucker verkauft worden als geplant. Das Unternehmen reduzierte auch die Gewinn- und Umsatzprognosen für das vierte Quartal. In New York brach der Kurs der Lexmark-Aktie nach Bekanntgabe der Gewinnwarnung vorbörslich um rund 22 Prozent auf 47 US-Dollar ein. (pmz)