Microsoft setzt personelle Akzente im Consumer-Geschäft
Im Zuge der Refokussierung auf das Geschäft mit privaten Endkunden besetzt Microsoft zentrale Positionen der Consumer Channels Group neu, mit Kerstin Lohmann und Hans-Peter Ripper.
(Bild:Â Microsoft)
Im Zuge der Refokussierung auf das Geschäft mit privaten Endkunden besetzt Microsoft zentrale Positionen der Consumer Channels Group (CCG) unter der Leitung von Oliver Kaltner neu. Auf dem neu geschaffenen Posten des Windows & Office Strategy Lead soll sich der langjährige Microsoft-Mitarbeiter Hans-Peter Ripper um eine "optimale Vermarktung der Windows- und Office-Produkte" kümmern und dabei seine Aufmerksamkeit vor allem der Auswahl der geeigneten Vertriebskanäle widmen: "Ich möchte einen optimalen Channel-Mix für den jeweiligen Produkttyp schaffen und dabei vor allem den strategischen Wert für unsere Partner berücksichtigen. Denn nur wenn die Margen im Handel für den einzelnen Retailer reizvoll sind, wird er unsere Kampagnen effektiv unterstützen und gemeinsam mit uns die jeweiligen Produkte treiben", ist Ripper überzeugt. Denn obwohl Windows 8 bereits in den Startlöchern steht und sich Windows 7 besser verkauft hat als Vista, forderte CEO Steve Ballmer die zur diesjährigen weltweiten Partnerkonferenz versammelten Vertriebspartner mit Nachdruck dazu auf, die Migration von XP auf die neueste Plattform mit allen Kräften voranzutreiben. Ähnliches gilt ebenso für das Office-Paket. Auch wenn Microsoft mit Office365 den Vorstoß ins Cloud Computing propagiert, soll der Verkauf der lokal installierten, und für den Hersteller profitablen, Büro-Software keineswegs vernachlässigt werden – schließlich soll der Kunde die freie Wahl haben, wie er Microsoft-Software bevorzugt nutzen möchte.
Nachholbedarf hatte Microsoft-Chef Ballmer auch im Hinblick auf das Mobilfunkgeschäft eingeräumt. Mit Windows Phone 7 habe der Hersteller inzwischen aber eine solide Basis geschaffen, um im Markt aufzuschließen. Als Channel Sales Lead im Operator Channel – einer der drei Säulen der CCG – soll sich daher Kerstin Lohmann ab sofort gezielt um den Ausbau des Windows-Phone-Geschäfts im Mobilfunk-Segment bemühen. Die entsprechende Vertriebs- und Channel-Erfahrung bringt Lohmann unter anderem aus verschiedenen früheren Tätigkeiten für Apple und Siemens Mobile mit. (map)