Dell sieht große Wachstumschancen in Deutschland

"Es wird wieder mehr investiert, es siedeln sich neue Unternehmen an und diese brauchen auch Computer", sagte der Sprecher der Dell Halle GmbH.

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  • dpa

Der US-Computerhersteller Dell, der laut Gartner im dritten Quartal 2006 erstmals seit 2003 seinen Spitzenplatz unter den PC-Herstellern weltweit an HP abgeben musste, sieht für sich große Wachstumschancen in Deutschland. Das Unternehmen hat in Deutschland Niederlassungen in Halle und Frankfurt/Main mit zusammen rund 1200 Beschäftigten.

"Es wird wieder mehr investiert, es siedeln sich neue Unternehmen an und diese brauchen auch Computer", sagte der Sprecher der Dell Halle GmbH, Stefan Böttinger, der dpa. Diese Entwicklung unterstütze den Wachstumskurs des Unternehmens. Zukunftspotenziale gebe es für die Branche im Bereich der Privatkunden auch wegen der zunehmenden Umstellung öffentlicher Verwaltungen auf die elektronische Verarbeitung und Übermittlung von Daten.

In Halle arbeiten in dem Neubau, der am 24. Januar im Beisein von Firmengründer Michael Dell offiziell übergeben wird, derzeit mehr als 600 Menschen. "Wir halten an unserem Ziel fest, in den nächsten Jahren unser Team in Halle auf bis zu 1500 Mitarbeiter aufzustocken. Allein in diesem Jahr planen wir, weitere 200 Leute einzustellen", sagte Böttinger. "Bei Unternehmen gibt es derzeit eine große Nachfrage an Notebooks." Auch Privatkunden wollten angesichts der sehr rasanten Entwicklung bei Computerspielen und Multimediaanwendungen immer mehr auch die moderne Computertechnik zu Hause haben.

Im Dell Service- und Vertriebszentrum in Halle betreuen die Mitarbeiter bundesweit alle öffentlichen Auftraggeber, die Kunden von Dell sind. Dazu gehören zum Beispiel die Bundesregierung, Kommunen, Universitäten und Krankenhäuser. Zudem kümmern sich die Mitarbeiter um mittlere und kleine Unternehmen. In Europa produziert der Konzern Dell bisher nur in Limerick in Irland. In Lodz in Polen wird eine zweite Fertigungsstätte gebaut. (dpa) / (jk)