Elektronische Seriennummern für Katmai
Während seiner Keynote-Rede auf der RSA Data Security Conference in San Jose gab Patrick Gelsinger, Vice President und General Manager bei Intel, bekannt, daß alle Katmai (Pentium-III)-Prozessoren mit einer elektronischen Seriennummer ausgestattet sin
Während seiner Keynote-Rede auf der RSA Data Security Conference in San Jose gab Patrick Gelsinger, Vice President und General Manager bei Intel, bekannt, daß alle Katmai (Pentium-III)-Prozessoren mit einer elektronischen Seriennummer ausgestattet sind. Damit sollen Applikationen zukünftig die Identität des Prozessors und mit Hilfe von "anderen Faktoren" auch die des Systems und des Users überprüfen können. Laut Gelsinger läßt sich die Ausgabe der Seriennummer aber auch unterdrücken, um die Privatsphäre des Users zu wahren. Mit Hilfe der Seriennummer könnten nun endlich auch Prozessorfälschungen eindeutig entlarvt werden.
Weiterhin will Intel einen Zufallsgenerator in die Plattform integrieren. Der Generator verwendet das thermische Rauschen eines Widerstands für die Erzeugung von nichtdeterministischen Zahlen.
Auf der Konferenz verkündeten Intel und die Firma RSA Data Security außerdem, daß man zusammen neue Technologien für Sicherheits-Hard- und Software entwickeln will. Von Intel kommen dabei die Hardware- und von RSA die Software-Komponenten und Tools, die als allgemeine Basis für die Entwicklung von Internet-Applikationen (unter anderem für sichere Kreditkarten-Transaktionen) dienen sollen. Als Teil des Abkommens tauschen beide Firmen Lizenzen aus. Mitte 1999 will RSA erweiterte BSAFE Crypto-C und Crypto-J Software Kits an Entwickler ausgeben, die für Intel's Sicherheits-Hardware Features optimiert sind. (Dr. Sabine Cianciolo) (as)