Mac-Hardware prüfen

Ich möchte mir ein neues MacBook Air zulegen und das alte 2010er-Modell verkaufen. Um dem Käufer und mir selbst Ärger zu ersparen, würde ich gern die Hardware vorher auf Schäden prüfen. Gibt es da eine kostengünstige Möglichkeit?

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Ich möchte mir ein neues MacBook Air zulegen und das alte 2010er-Modell verkaufen. Um dem Käufer und mir selbst Ärger zu ersparen, würde ich gern die Hardware vorher auf Schäden prüfen. Gibt es da eine kostengünstige Möglichkeit?

Neben einer Sichtprüfung, die mit dem Zustand des Gehäuses zumindest Rückschlüsse auf potenzielle Schäden an den Innereien erlaubt und defekte Bildschirm-Pixel identifizieren hilft, ist vor allem Apples Hardware-Test (AHT) dazu geeignet. Dieses Zusatztool ist bei den meisten Intel-Macs von Haus aus auf der Festplatte/SSD installiert und steht beim Hochfahren zur Verfügung, wenn die Taste „D“ gedrückt gehalten wird. Älteren Rechnern, die mit einem System vor Lion ausgeliefert wurden, war zudem eine DVD beigefügt, die das Tool enthielt. Unter Lion kann sich ein Rechner prinzipiell den AHT auch übers Netz laden, falls der auf dem Speichermedium nicht zu finden ist.

Sollen wirklich alle Speichermodule auf Fehler überprüft werden, empfiehlt sich ein ausführlicher Testlauf – eine gute Stunde Wartezeit darf man dann einkalkulieren. Gerade MacBook-Air-Benutzer sollten aber nicht in Panik verfallen, wenn das Tool meckert. Wie Apple unter support.apple.com/kb/TS3578 schreibt, melden die 2010er-Modelle einen von zwei möglichen Fehlern, wenn der Rechner nicht an der Stromversorgung hängt. In einem solchen Fall sollte man unbedingt noch einmal mit Stromversorgung testen, normalerweise ist der Fehler dann verschwunden. (mst)