OpenNebula 3.0 mit ACL und neuer Oberfläche

Das neue Major Release des freien Cloud-Toolkits unterstützt Gruppen und ACLs für die Ressourcen-Verwaltung, zudem wurde die Oberfläche überarbeitet.

vorlesen Druckansicht 2 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.

OpenNebula Version 3.0 ist fertig: Das Major Release des freien Cloud-Toolkits wartet mit einer Reihe Neuerungen bei der Ressourcen-Verwaltung sowie beim Browser-Frontend auf.

Eine der wichtigsten Neuerungen in OpenNebula 3.0 sind eine Gruppenverwaltung und die Einführung von Access Control Lists (ACL). Während über die Gruppenverwaltung die Ressourcen verschiedener Anwender voneinander getrennt werden, sollen sich mit Hilfe der ACL die Berechtigungen des nutzbaren Funktionsumfangs der Cloud reglementieren lassen.

Das neue Browser-Frontend SunStone erlaubt nun, mehrere Cloud-Instanzen zentral über einen Server zu verwalten und lässt sich individuell für jeden Benutzer konfigurieren. Das Frontend bietet verschiedene Grafiken und Statusanzeigen, um den Ressourcen-Verbrauch und die Zuordnung zu den Gruppen im Auge zu behalten und lässt sich ab Version 3.0 über Plug-ins erweitern.

Wer eine bestehende OpenNebula-Installation auf die neue Version 3.0 aktualisieren will, kann dazu das Programm onedb des OpenNebula-Projekts verwenden. OpenNebula wird unter der Apache-Lizenz veröffentlicht, die auf der Download-Seite angebotene Registrierung ist freiwillig.

Künftige Versionen von OpenNebula könnten außerdem Microsofts Hypervisor Hyper-V offiziell unterstützen: Wie aus dem OpenNebula-Blog hervorgeht, erhalten die OpenNebula-Entwickler Unterstützung von Microsoft, damit Hyper-V künftig zu den offiziell von OpenNebula unterstützten Hypervisors zählt. Derzeit werden VMware, KVM und Xen unterstützt. (mid)