Motorola baut wieder Arbeitsplätze ab
An 29 Standorten in 20 Ländern sollen rund 1900 Stellen bei dem Handy-Hersteller wegfallen.
Der US-amerikanische Mobiltelefon-Hersteller Motorola will 1900 Arbeitsplätze abbauen. Der größte Teil des Arbeitsplatzabbaus werde in den USA geschehen, berichtet das Wall Street Journal; insgesamt seien 29 Standorte in 20 Ländern betroffen, darunter vor allem das Service-Zentrum in Elgin, Illinois. Motorola hatte bereits vor einem Jahr den Abbau von etwa 1000 Stellen angekündigt.
Die Umstrukturierungen laufen laut Medienberichten schon seit Juli. Allerdings würden auch neue Mitarbeiter eingestellt, so dass es bei ungefähr 68.000 Mitarbeitern bleiben werde. Die nun angekündigten Maßnahmen werden Motorola 90 Millionen US-Dollar kosten, geht aus einer Eingabe bei der Börsenaufsicht SEC hervor.
Das vor kurzem zusammen mit Apple vorgestellte neue Mobiltelefon Rokr verkauft sich nicht so gut wie erwartet, heißt es außerdem im Wall Street Journal. Das Gerät, das mit einem zweijährigen Cingular-Vertrag 250 US-Dollar kostet und 350 US-Dollar ohne Vertrag, fasse nicht genügend Songs und sei zu teuer, wird ein Analyst zitiert. (anw)