Applied Materials steigert den Gewinn
Der Marktführer bei Anlagen zur Halbleiter-Herstellung konnte im vorigen Quartal vor allem dank Kosteneinsparungen einen wesentlich höheren Gewinn als vor einem Jahr einstreichen.
Applied Materials hat im ersten Quartal 2005, das mit dem Januar endete, 1,78 Milliarden US-Dollar Umsatz erzielt, damit 19 Prozent mehr als im Vorquartal und 14 Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Das teilt der MarktfĂĽhrer bei Anlagen zur Halbleiter-Herstellung heute mit. Der Nettogewinn stieg gar um 37 Prozent gegenĂĽber dem Schlussviertel 2004 beziehungsweise gegenĂĽber dem ersten Viertel 2004 um 251 Prozent auf 289 Millionen US-Dollar. Zu der Gewinnsteigerung haben vor allem Kosteneinsparungen beigetragen.
Neue Aufträge liegen im Umfang von 1,68 Milliarden US-Dollar vor und damit 36 Prozent weniger als im vorigen Quartal und 1 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Auftragslage sei damit etwas schlechter als von dem Unternehmen selbst zuvor angenommen, schreibt das Wall Street Journal. Dennoch erwartet CEO Michael Splinter für die zweite Hälfte des Jahres eine Belebung. Für das laufende zweite Quartal prognostiziert Applied Materials einen Umsatz, der maximal etwas höher sein werde als im ersten Quartal und damit höher als von Marktbeobachtern veranschlagt. Im Dezember wurde bekannt, dass Chiphersteller AMD Applied Materials einen Großauftrag erteilt hat. (anw)