Ericsson will deutschen Softwareanbieter LHS ĂĽbernehmen

310 Millionen Euro will der schwedische Konzern fĂĽr den Anbieter von Abrechnungssoftware zahlen.

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  • dpa

Der schwedische Ericsson-Konzern will die Aktienmehrheit beim deutschen Anbieter von Abrechnungssoftware für Telekommunikationskonzerne, LHS, übernehmen. Wie Ericsson heute mitteilte, habe man dem in Frankfurt ansässigen Unternehmen ein Angebot über 22,50 Euro je Aktie im Gesamtwert von 310 Millionen Euro übermittelt. Dieser Preis enthalte eine Prämie von 33 Prozent auf den durchschnittlichen LHS-Aktienkurs der letzten vier Wochen, hieß es in der schwedischen Hauptstadt.

LHS war im vergangenen Herbst an die Börse gegangen und hatte 2006 mit 550 Beschäftigten 71,6 Millionen Euro umgesetzt. Ericsson will insgesamt 75,1 Prozent der LHS-Anteile übernehmen. Konzernchef Carl- Henric Svanberg sagte zu dem Übernahmenplan, sein Unternehmen wolle damit die eigene führende Stellung beim Management von Online- Zahlungen stärken. (dpa) / (anw)