Linux bei BMW und auf Banken-Desktops

Novell gibt bekannt, dass BMW Suse Linux Enterprise Server mit Xen-Virtualisierung in seinem Rechenzentrum nutzen wird und dass die südafrikanische First National Bank 12.000 Desktop-Arbeitsplätze auf Linux migriert.

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Von
  • Andrea MĂĽller

Gute Zeiten für Novell: Das Unternehmen erklärte am heutigen Dienstag, dass der Automobilhersteller BMW nach einer Testphase im BMW IT Research Center in Nordamerika und Deutschland eine Rechenzentrumslösung basierend auf Suse Linux Enterprise Server 10 (SLES 10) und dem Xen-Hypervisor für x86-Server einsetzen wird. Neben operativen und preislichen Vorteilen verspricht sich BMW durch Server-Konsolidierung eine effizientere Hardware-Nutzung und hat zusätzlich die Möglichkeit, ein System leicht von einem physikalischen Server auf einen anderen zu migrieren.

Bereits gestern hatte Novell bekanntgegeben, dass die südafrikanische First National Bank ((FNB) plant, 12.000 Desktop-Arbeitsplätze in 680 Filialen auf Novell Linux umzustellen. Der Grund für die Entscheidung für Linux waren Freiheit und Flexibilität einer Open-Source-Lösung. Ohne Zugang zum Quellcode sei es nicht möglich, eine an die Bedürfnisse von FNB angepasste Software-Umgebung einzurichten. (amu)