Wächter für die Netzwerk-Sicherheit
Symantecs Security Information Manager 4.5 überwacht den Sicherheitsstatus in Firmennetzen und greift dafür nun auch auf Active-Directory-Daten zu.
Der Security Information Manager 4.5 analysiert laufend die Sicherheit von Unternehmensnetzen: Das Gerät sammelt die Daten unterschiedlicher Überwachungs- und Sicherheitsanwendungen – etwa lokal laufende Virenscanner – mittels so genannter Collectoren ein und fasst deren Ergebnisse zusammen. Möglichen Bedrohungen weist das System Prioritäten zu, die es aus den Konfigurationen, Programmversionen und Schwachstellen ermittelt, die Symantec sammelt. Eine eingebaute Job-Verwaltung dokumentiert die Fehler- und Schwachstellenbehebung. Alle Protokolle und Sicherheitswarnungen speichert der Security Information Manager in der Version 4.5, außer auf lokalen Platten auch auf NAS- und SAN-Systemen.
| Security Information Manager 4.5 | |
| Sicherheitsanalyse und -verwaltung | |
| Hersteller | Symantec |
| Systemanforderungen | Netzwerk; Windows 2000, 2003 oder XP für die Verwaltungskonsole |
| Weitere Informationen | Datenblatt |
| Preis | 27.525 Euro (Hardware inkl. Lizenz für Basis-Software) |
Die neue Version kann außerdem die vorhandenen Auswertungen anpassen und für bestimmte Empfänger aufbereiten. Sie besitzt eine Web-Service-API, die beispielsweise Informationen über Status und Ereignisse bereitstellt. Symantec hat die Web-Oberfläche der Software bei der Verwaltung mehrerer Standorte überarbeitet. Benutzer- und Rolleninformationen holt das Gerät nun auch aus einem Active Directory. Laut Datenblatt wird der Security Information Manager in zwei Hardware-Ausführungen geliefert: Das Modell 9650 arbeitet wahlweise mit einem RAID-1-Verbund aus zwei 146 GByte großen SAS-Festplatten oder einem 300 GByte großen RAID-5-Verbund. Das Modell 9630 arbeitet ausschließlich mit RAID 1, ist aber ebenso wie das 9650 in einem Rack-Gehäuse untergebracht. (rek)