Billig-Tablets und Multimedia-Spieler von Memup

Memup hat drei Tablets und einen Multimediaspieler mit Android-Betriebssystem vorgestellt. Alle vier laufen mit dem fĂĽr Smartphones optimierten Betriebssystem Android 2.3.

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Von
  • Achim Barczok

Das Memup Pocketpad hat ein resistives 4,3-Zoll-Display und kostet 100 Euro

(Bild: Memup)

Der französische Elektronikhersteller Memup will im November mit vier neuen Android-Geräten mit einem zweiten Anlauf Fuß auf dem Tablet-Markt fassen. Die Neuauflagen des im Frühjahr vorgestellten Slidepads sowie der neue 4,3-Zoll-Medienspieler PocketPad sind im Vergleich zu iPad, Samsung Galaxy Tab und anderen Tablets allerdings in puncto Ausstattung maximal unterdurchschnittlich. Memup versucht stattdessen, über den Preis Käufer zu locken: Die Geräte sollen zwischen 100 und 280 Euro kosten.

Das Slidepad 116C ist mit einem kapazitiven 10-Zoll-Touchscreen (1024 × 600 Pixel) das größte der Geräte und verfügt über einen GHz-Prozessor (Telechip TCC 8803), 16 GByte internen Speicher, eine 1,3-Megapixel-Kamera und einen HDMI-Ausgang.

Die beiden Modelle SlidePad 704R und Slidepad 708C haben eine Displaydiagonale von 7 Zoll und sind schlechter ausgestattet, vor allem das 704R. Statt einem kapazitiven ist im 704 R ein druckempflindlicher Touchscreen eingebaut und die Auflösung ist niedriger (704R: 800 × 480, 708C: 800 × 600). Die Kamera des 704R löst nur mit 0,3 Megapixeln auf, die vom 708C mit 2 Megapixeln. Im 708C steckt derselbe GHz-Prozessor wie im 116C, der vom 704R ist auf 800 MHz getaktet. Beide verfügen wie der 10-Zöller über einen HDMI-Ausgang. Das 708C hat 8 GByte internen Speicher, das 704R 4 GByte.

Das PocketPad bewirbt Memup als Einsteigertablet, es ist aber im Prinzip ein Multimediaspieler im Navi-Format. Es hat ein 4,3-Zoll-Display mit resistivem Touchscreen, 8 GByte internen Speicher und eine Kamera – deren Auflösung hat Memup bisher aber nicht genannt.

Alle vier Geräte kommen mit MicroSD-Slot und WLAN, aber ohne Mobilfunkmodul. Den schnelleren WLAN-Standard 802.11n unterstützen das Slidepad 116C und das Pocketpad, die anderen 802.11 b/g. Alle nutzen als Betriebssystem das für Smartphones optimierte Android 2.3, das vor allem für große Tablets wie das Slidepad 116C nur mäßig geeignet ist. Auch fehlt anscheinend die Zertifizierung von Google und damit dessen offizielle Android-Apps – einen Zugang zum Android Market haben die Geräte beispielsweise nicht, stattdessen ist die schlechter bestückte Alternative GetJar vorinstalliert, die Android-kompatible Java-Anwendungen führt.

Das Pocketpad soll hierzulande 100 Euro, das Slidepad 704R 130 Euro, das Slidepad 708C 180 Euro und das Slidepad 116C 280 Euro kosten.

(acb)