Google und Adobe unterstĂĽtzen das W3C
150.000 US-Dollar investieren die ersten beiden Firmen-Sponsoren in das für die Normung von Webtechniken zuständige W3C. Das Geld soll für Ausbildung, Dokumentation und Werkzeuge ausgegeben werden.
- Christian Kirsch
Während sich das für die Normung von Webtechniken zuständige W3C in der Vergangenheit ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge finanzierte, hat es jetzt die ersten beiden Firmen als Sponsoren gewonnen. Google zahlt für seinen "Gold"-Status 100.000 US-Dollar (rund 73.000 Euro), für die Hälfte darf sich Adobe mit dem Titel "Silber-Sponsor" schmücken. Die W3C-Mitgliedschaft kostet beide Unternehmen nach der aktuellen Preisliste zurzeit je 68.500 US-Dollar im Jahr. Noch nicht gewonnen ist ein Platin-Sponsor, der 150.000 US-Dollar jährlich aufwenden müsste.
Die Sponsoring-Einnahmen sollen laut W3C unter anderem für Ausbildung, Dokumentation und Tools ausgegeben werden. Als Gegenleistung erhalten die Firmen kostenlosen Zutritt zu der jährlichen Generalversammlung TPAC, ihre Namen werden bei Workshops genannt und sie dürfen sich mit leitenden Mitarbeitern des W3C treffen. Gold-Sponsoren dürfen sich zudem mit leitenden W3C-Mitarbeitern zu einer "Value Planning Session" treffen. Dabei sollen "beide Organisationen mehr über ihre jeweiligen Schwerpunkte lernen und Strategien zum gegenseitigen Vorteil entwickeln." (ck)