IBM will keine genetischen Daten seiner Mitarbeiter nutzen

Der IT-Konzern will sich laut New York Times dazu verpflichten, beispielsweise bei Neueinstellungen oder für die betriebliche Altersvorsorge keine genetischen Daten heranzuziehen.

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Der IT-Konzern IBM will keine genetischen Informationen von Stellenbewerbern oder von bestehenden Mitarbeitern beispielsweise für die betriebliche Altersvorsorge nutzen. Die New York Times berichtet, das Unternehmen werde heute eine entsprechende Selbstverpflichtungserklärung bekannt geben. IBM sei mit seinen rund 300.000 Mitarbeitern das erste große Unternehmen, das einen derartigen Schritt machen will. Das geschehe vor dem Hintergrund zunehmender Besorgnis, Gendaten könnten missbraucht werden. Auch beschäftige sich seit einiger Zeit der US-Kongress mit dem Schutz genetischer Daten. (anw)