Dropbox aktualisiert seine Entwickler-Schnittstellen

Der Cloud-Speicherdienst bietet neue APIs und Entwicklerkits für Python, Ruby und Java. Mit dem ersten größeren Update seit Vorstellung des Dienstes verspricht er mehr Sicherheit, neue Such-Funktionen und Unterstützung für Web-Apps.

vorlesen Druckansicht 27 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • Robert Lippert

Dropbox aktualisiert seine Anwendungsschnittstellen fĂĽr Entwickler. Der Cloud-Speicherdienst verspricht mit den neuen APIs mehr Sicherheit, neue Suchfunktionen, Zugriff auf das Dropbox-Revisionssystem und eine Ausweitung des Services auf weitere Entwicklungsplattformen.

Mit der nun vorgestellten Version 1 des Dropbox-API würden Account-Informationen nicht mehr länger direkt über Drittanwendungen abgefragt werden können – vielmehr weder entweder über die offizielle Dropbox-App auf Mobilgeräten oder aber über einen Webzugriff auf dropbox.com autorisiert. Damit will der Speicheranbieter die Sicherheit seines Dienstes weiter erhöhen.

Mehr Flexibilität verspricht das Unternehmen für Anwendungen, die ausschließlich lesend oder schreibend auf einen einzelnen Dropbox-Ordner zugreifen. Die sollen mit dem neuen API auch dann auf solche Ordner zugreifen können, wenn diese umbenannt oder verschoben werden. Zudem sollen Entwickler künftig auch Funktionen zum Suchen und Teilen von Dateien in ihre Anwendungen integrieren können, auch das Dropbox-Revisionssystem werde für Drittanwendungen zur Verfügung stehen. Mit ihm sollen sich gelöschte Dateien wiederherstellen und Konflikte beim gleichzeitigen Zugriff auf einzelne Dateien durch mehrere Nutzer verhindern lassen.

Dropbox will mit der API-Version 1.0 weitere Entwicklungsplattformen unterstützen. Dazu zählt das Unternehmen neue Tutorials und Dokumentationen und SDKs für Ruby, Python und Java. ()