Wind River stellt Linux-Plattform für Unterhaltungselektronik vor
Das Paket des Embedded-Systems-Spezialisten besteht neben einer Linux-Distribution mit 2.6er-Kernel auch aus einer integrierten Entwicklungsumgebung auf Eclipse-Basis.
Embedded-Systems-Spezialist Wind River bringt eine Linux-Umgebung für Unterhaltungselektronikgeräte heraus. Unterstützt werden neben der Freescale-Architektur unter anderem auch ARM, MIPS und XScale. Zu dem "Platform for Consumer Devices, Linux Edition" (PCD-LE) getauften Paket gehört neben einer Linux-Distribution mit Kernel 2.6.10 vor allem auch eine Eclipse-basierte Entwicklungs-Suite. Die PCD-LE ist ab sofort für ausgewählte Kunden erhältlich und wird ab November für alle Hersteller verfügbar sein, wie der nach eigenen Angaben "marktführende Anbieter im Bereich Device-Software-Optimization" in einer Mitteilung verlauten ließ.
Wind River möchte auf den Bedarf der Gerätehersteller nach einer preisgünstigen Lösung ohne das "Look and Feel einer proprietären Plattform" eingehen. Neben Support für die Hersteller seien halbjährlich neue Produkt-Versionen sowie Patches und Updates zur genauen Planung der Produktentwicklung vorgesehen. Durch die leichte Erweiterbarkeit auch um kommerzielle ISV-Applikationen (Independent Software Vendor) und Middleware solle die Unterhaltungselektronikbranche die Möglichkeit erhalten, "Linux-basierte Geräte effizienter, effektiver und erfolgreicher zu entwickeln und anzuwenden". (cr)