Computer und mobile Geräte ignorieren "ewige Sommerzeit" in Russland

In Russland endete am Sonntag auf Weisung des Präsidenten nicht die Sommerzeit – außer für viele mobile Geräte und Computer mit eingebauter Automatik.

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In vielen Ländern wurden an diesem Wochenende die Uhren von Sommer- auf Winterzeit umgestellt. In Russland nicht, dort hat Präsident Dmitri Medwedew im Februar 2011 per Dekret die "dauerhafte Sommerzeit" eingeführt. Da viele mobile Geräte und Computer aber eine automatische Zeitumstellung eingebaut haben, hätten sie dennoch die Uhr um eine Stunde zurückgestellt, berichtete die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti. In der Folge hätten viele Menschen verschlafen und seien zu spät zur Arbeit gekommen.

In Russland wurden bis voriges Jahr zur gleichen Zeit wie im sonstigen Europa die Uhren am letzten Sonntag im Oktober in allen Zeitzonen auf die normale Zeit zurückgestellt. Medwedew hatte im Februar auf Studien reagiert, dass die Umstellung der Uhren eine unnötige Belastung darstelle. Laut RIA Novosti unterstützen laut Umfrage 60 Prozent der Russen diesen Schritt. Der Präsident hat außerdem im März 2010 die bisher elf Zeitzonen auf neun reduzieren lassen. (anw)