Ericsson plant Werksschließung in Schweden

Vor allem die schwache Wachstumserwartung sei Schuld daran, dass der schwedische Hersteller Ericsson sein Werk in Nynashamn schließe.

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  • Torge Löding

Vor allem die schwache Wachstumserwartung sei Schuld daran, dass der schwedische Hersteller Ericsson sein Werk in Nynashamn schließe, dort werden Komponenten für Basisstationen für Netzwerke der zweiten und dritten Generation hergestellt. Betroffen seien rund 463 Mitarbeiter, berichtet das Handelsblatt. "Der Grund für die Schließung ist der, dass die Arbeit weniger und weniger wird. Deshalb brauchen wir weniger Produktionsstätten", sagte Ericsson-Sprecher Ola Rembe dem Blatt.

Seit 2001 hat Ericsson die Zahl seiner Mitarbeiter von damals 107.000 wegen der stark sinkenden Nachfrage bereits halbiert. Der finnische Erzrivale Nokia hatte im Januar 350 Arbeitsplätze in seinem Handy-Werk in Texas gestrichen und zudem mehrere hundert Stellen in Forschung und Entwicklung in Deutschland und Finnland abgebaut. Marktbeobachter rechnen mit einer Verlangsamung des Marktwachstums in diesem Jahr. (tol)