Massenspeicherprojekt Aperi will durchstarten

Die im Oktober vergangenen Jahres von IBM gegrĂĽndete Gruppe will mit einem API die Vereinheitlichung von Speichermanagement-Software vorantreiben.

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Unter dem Dach des Eclipse-Projekts Aperi (vom lateinischen Begriff für öffnen) will eine Reihe von Unternehmen auf Initiative von [htpp.//www.ibm.com IBM] ihr Framework für Speichermanagement ausbauen. Die im Oktober 2005 gestartete Gruppe, zu deren Gründungsmitglieder neben IBM auch CA, Emulex, Fujitsu, McData und Network Appliance gehören, strebt mit dem API die Anerkennung als Industriestandard durch die Storage Networking Industry Association (SNIA) an. Bislang hatte das Projekt bei der Eclipse Foundation den Proposal-Status.

Auf der Basis der Eclipse-Plattform soll ein herstellerneutrales, offenes Framework entstehen, das Mechanismen für das Überwachen und Managen von Massenspeicherressourcen im Netzwerk bereitstellt. Es soll sich an existierenden Standards wie der Storage Management Initiative Specification (SMI-S) der SNIA orientieren. Auch plant die Gruppe eine Reihe von auf dem API aufbauenden Referenz-Anwendungen sowie eine Testsuite, mit der Hersteller die Kompatibilität ihrer Applikationen mit dem API testen können sollen. Vier Kernkomponenten definieren die Aperi-Runtime-Umgebung: ein Management-Server, eine grafische Management-Konsole, diverse Host-Agents und ein Repository für die gesammelten Daten.

Inzwischen haben sich noch Cisco, Brocade Communication Systems, LSI Logic und Novell zu der ursprünglichen Gruppe gesellt, während Sun, anfänglich dabei, sich wieder zurückgezogen hat und zusammen mit vier anderen prominenten Anbietern von Speicherlösungen eine eigene Initiative gründete. (akl)