Forschungseinrichtungen bündeln Aktivitäten zur virtuellen Realität
In dem vom Bundesforschungsministerium geförderten Kompetenznetzwerk "ViVERA" werden 16 Verbundprojekte zur "Virtuellen und Erweiterten Realität" mit 93 Partnern zusammengeführt.
Forschungseinrichtungen aus ganz Deutschland werden künftig ihre Projekte zur virtuellen Realität in Magdeburg bündeln. Unter Federführung des Magdeburger Fraunhofer-Institutes (IFF) sollen Anwendungen für den Auto- und Anlagenbau, den Maschinen- und Schiffbau sowie für die Medizin entwickelt werden. Mit ViVERA sollen die Forschungsergebnisse der vom Bundesforschungsministerium (BMBF) in den Jahren 1999 bis 2004 geförderten 16 Verbundprojekte zur "Virtuellen und Erweiterten Realität" mit 93 Partnern zusammengeführt und kleinen und mittleren Unternehmen branchenübergreifend zur Verfügung gestellt werden.
Ostdeutschland muss nach Ansicht des Parlamentarischen Staatssekretärs im BMBF Ulrich Kasparick verstärkt auf die wirtschaftliche Nutzung von Innovationen setzen. "Für eine nachhaltige Entwicklung verschaffen wir kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einen direkten Zugang zu modernen Technologien." Dafür fördere das BMBF das neue Kompetenznetzwerk bis zum Jahr 2007 mit 4,5 Millionen Euro. (anw)